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PIPAC-System von REGER
- Fernmonitor, einfach zu bedienen
- Großer Echtfarben-Touchscreen-LCD
- Praktische grafische Benutzeroberfläche
Effizienter. Sicherer. Präzise.
Vorteile des REGER PowerInjectors:
- Passt die Durchflussrate intelligent an, sobald der Druck erreicht ist.
- Der Zieldruck wird innerhalb von Sekunden erreicht.
- Keine Schwankungen während der Injektion.
- Reduziert Medikamentenverluste durch kurze Einleitungszeit.
- Effizientere und genauere Verfahren.
Artikelcode: 770-001ST
Beschreibung: 2x 200ml Syringe, 2x Spike, 1x Y-tube
Artikelcode: 770-001ST
Beschreibung: 2x 200ml Syringe, 2x Spike, 1x Y-tube
Entwickelt für optimale Sprühleistung
Unser QuattroJet® sorgt für eine gleichmäßige und effiziente Verteilung von Aerosolen.
- Maximale Flächenabdeckung
- Effiziente und gleichmäßige Benetzung
- Optimale Leistung für anspruchsvolle Anwendungen
Mit QuattroJet® können Sie sich auf modernste Technologie für beste Ergebnisse verlassen.
Innovative Medizintechnik für die intraperitoneale Chemotherapie
Die Behandlung von Bauchfellmetastasen stellt Kliniken vor komplexe Herausforderungen: systemische Chemotherapie erreicht aufgrund eingeschränkter Durchblutung des Peritoneums häufig nicht die erforderliche Wirktiefe, während umfangreiche Operationen mit hohen Belastungen verbunden sind.
PIPAC – Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy – bietet einen neuen Weg.
Bei diesem minimalinvasiven Verfahren wird Chemotherapie als Aerosol unter Druck direkt in den Bauchraum eingebracht. Das ermöglicht eine bessere intraperitoneale Wirkstoffpenetration bei gleichzeitig reduzierter systemischer Belastung.
Eine moderne Option bei Bauchfellkrebs.
Die PIPAC-Therrapie wird im Rahmen einer minimal-invasiven Laparoskopie währennd einer Bauchspiegelung durchgeführt. Der CO₂-Druck sorgt dafür, dass der Wirkstoffnebel sich gleichmäßig verteilt und Tröpfchen in die Tumoroberfläche eindringen. Die Therapie kann wiederholt erfolgen und ist häufig Teil eines multimodalen Behandlungskonzeptes.
Zentrale Vorteile der Methode:
- Lokal hohe Wirkstoffkonzentration
- Potenziell geringere Nebenwirkungen als systemische Chemotherapie
- Standardisierte, reproduzierbare OP-Abläufe
- Geeignet für mehrfach aufeinanderfolgende Anwendungen
Technologischer Pionier mit über einem Jahrzehnt Erfahrung
REGER begleitet die technische Entwicklung der PIPAC-Systeme seit den ersten klinischen Anwendungen. Durch kontinuierliche Forschung und technische Optimierung entstanden Nebulisierungssysteme, die speziell auf die Anforderungen der intraperitonealen PIPAC abgestimmt sind.
Unser Anspruch:
- Präzise und reproduzierbare Aerosolbildung
- Konstante und kontrollierbare Druckverhältnisse
- Homogene Verteilung im Bauchraum
- Höchste Sicherheitsstandards gemäß MDR Klasse IIb
The Story of PIPAC
PIPAC steht für Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy und gilt heute als wegweisende Innovation in der Behandlung peritonealer Metastasen. Das Verfahren entstand aus dem medizinischen Bedarf, neue Therapieoptionen für Patienten mit Peritonealkarzinose zu schaffen – insbesondere dort, wo klassische Chemotherapien nur begrenzte Wirkung zeigen.
Die Idee hinter PIPAC war neuartig: Chemotherapeutische Wirkstoffe werden als fein vernebeltes Aerosol unter Druck in die Bauchhöhle eingebracht. Dadurch kann eine gleichmäßigere Verteilung sowie eine verbesserte Wirkstoffpenetration in das Gewebe erreicht werden. Für die klinische Umsetzung war jedoch eine präzise technische Lösung erforderlich. Hier beginnt die Geschichte von REGER Medizintechnik. Mit der Entwicklung der ersten spezialisierten PIPAC-Verneblungstechnologie schuf REGER die technische Grundlage für die ersten klinischen Anwendungen und prägte die Entwicklung dieses Verfahrens entscheidend mit. Heute wird PIPAC weltweit in spezialisierten Zentren eingesetzt. REGER steht dabei bis heute für Ursprung, Erfahrung und kontinuierliche Innovation – von den ersten Systemen bis zu modernen Lösungen wie dem QuattroJet.
Unsere Meilensteine
Auf der Suche nach einem kompetenten Entwicklungspartner für eine geeignete Verneblungstechnologie kam Prof. Reymond mit Alexander Hetzel, Geschäftsführer der REGER Medizintechnik GmbH, ins Gespräch.
Alexander Hetzel entwickelte daraufhin die technische Lösung: Inspiriert vom Einspritzsystem eines Benzinmotors konstruierte er eine rein mechanische Hochdruck-Verneblungsdüse. Bereits kurz nach dem ersten Treffen entstand der erste funktionsfähige Prototyp – die MIP-Düse („Micro Injection Pump“), aus der später der CapnoPen® hervorging.
Der erste Versuchsaufbau mit einem handelsüblichen Hochdruckinjektor funktionierte auf Anhieb und legte den technischen Grundstein für die spätere PIPAC-Therapie.
Erste präklinische PIPAC-Anwendung im Tiermodell. Dritter von rechts: Alexander Hetzel, Inhaber der REGER Medizintechnik GmbH; zweiter von rechts: Prof. Marc Reymond.
Die Verneblungstechnologie wurde 2009 weiterentwickelt und im Tiermodell am Landschwein in Thüringen erstmals präklinisch untersucht. Die PIPAC- Anwendung wurde von den Tieren sehr gut vertragen.
Die Versuche zeigten, dass sowohl die Verteilung einer Testsubstanz innerhalb der Bauchhöhle als auch deren Eindringen in das Gewebe nach Anwendung des therapeutischen Capnoperitoneums deutlich verbessert waren – insbesondere im Vergleich zur herkömmlichen intraperitonealen Spülung.
Parallel dazu wurden die Vorbereitungen für die CE-Kennzeichnung eingeleitet.
Wissenschaftlicher Proof of Concept der PIPAC-Technologie.
Quelle: Solass W. et al., Surgical Endoscopy, 2012.
Im Jahr 2010 folgten weitere Untersuchungen an erkrankten menschlichen Bauchfellpräparaten in einem Ex-vivo-Modell. Die gemeinsam mit dem Institut Curie (Paris) durchgeführten Experimente bestätigten das verbesserte Eindringen und die gleichmäßigere Verteilung therapeutischer Substanzen durch die PIPAC-Technologie.
Mithilfe fluoreszenzmarkierter DNA-Fragmente konnte eine gezielte Wirkung bis zur Invasionsfront der Tumorknoten nachgewiesen und damit der wissenschaftliche Proof of Concept erbracht werden (veröffentlicht 2011).
Schematische Darstellung der Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy (PIPAC).
Quelle: Solass W. et al., Annals of Surgical Oncology, 2014.
Die Vorstellung der präklinischen Ergebnisse auf einem internationalen Kongress in Regensburg im Juli 2011 stieß auf großes Interesse. Daraufhin wurde PIPAC am 5. November 2011 erstmals im Rahmen individueller Heilversuche bei drei schwer erkrankten Patienten ohne verbleibende Therapieoption angewendet.
Die Behandlungen wurden sehr gut vertragen und übertrafen die Erwartungen: Bei zwei Patienten wurde eine vollständige, bei einem Patienten eine partielle Tumorregression dokumentiert. Eine Patientin lebte noch weitere zwei Jahre bei sehr guter Lebensqualität.
Begleitende pharmakologische Untersuchungen zeigten einen verbesserten therapeutischen Index gegenüber der intravenösen Chemotherapie und der HIPEC. Gleichzeitig wurden nur geringe Leber- und Nierentoxizitäten beobachtet.
Unter der Leitung von Prof. Zieren wurde an der Universität Bochum das weltweit erste klinische PIPAC-Programm etabliert. Der von REGER damals entwickelte CapnoPen® etablierte sich als technischer Standard für die Durchführung der PIPAC-Therapie.
Zeitungsbericht „Tumorzellen geraten unter Druck“ über die PIPAC-Technologie und ihre Entwicklung.
Quelle: Schwarzwälder Bote, 2013.
Unter dem Titel „Tumorzellen geraten unter Druck“ berichtete der Schwarzwälder Bote über die innovative PIPAC-Technologie und die Entwicklungsarbeit der REGER Medizintechnik GmbH.
Bericht zur Verleihung des Innovationspreises 2013. Vierter von links: Alexander Hetzel, Geschäftsführer der REGER Medizintechnik GmbH.
Quelle: Schwarzwälder Bote, 24. Januar 2014.
Die Entwicklungsleistung von Alexander Hetzel (CEO der REGER Medizintechnik GmbH) im Bereich der Vernebler- Technologie wurde mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.
Historische Aufnahme aus dem Jahr 2017: Prof. Marc-André Reymond (links), Alexander Hetzel (Mitte) und Stefan Groß (rechts) bei der Demonstration der PIPAC-Technologie. Quelle: Schwarzwälder Bote, „Strohhalm macht Patientin glücklich“, Stefanie Böhm, 10.02.2017.
Alexander Hetzel und Prof. Marc-André Reymond gründeten die CAPNOMED GmbH als Vertriebsunternehmen für die PIPAC-Technologie.
Die Entwicklung und Herstellung der Verneblungstechnologie kommen von der REGER Medizintechnik GmbH. REGER war durchgehend Legal Manufacturer der entsprechenden Medizinprodukte.
Der von REGER entwickelte und hergestellte Vernebler wurde seinerzeit durch die CAPNOMED GmbH vertrieben und unter der damaligen Produktbezeichnung Capnopen® bekannt. Unter dieser Bezeichnung fand das Produkt auch Eingang in zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und Studien zur PIPAC-Therapie.
Dadurch kann heute der Eindruck entstehen, dass Entwicklung und Herstellung bei CAPNOMED lagen. Tatsächlich handelte es sich bei dem in diesen Studien eingesetzten Produkt um ein von REGER entwickeltes und hergestelltes Medizinprodukt, dass seinerzeit über die CAPNOMED GmbH vertrieben wurde.
Nach der Trennung von Prof. Marc-André Reymond und Alexander Hetzel führte die REGER Medizintechnik GmbH die Herstellung und Weiterentwicklung des ursprünglichen Verneblers unter der eigenen Produktbezeichnung Nebulizer fort und trat fortan selbstständig am PIPAC- Markt auf.
Das in früheren wissenschaftlichen Studien als CapnoPen® bezeichnete Produkt war von REGER entwickelt und hergestellt worden. Die heute von der CapnoMed GmbH und der neu gegründeten CapnoPharm angebotenen Produkte werden nicht mehr von REGER bezogen und sind daher nicht mit dem damaligen, in den Studien untersuchten REGER-Produkt gleichzusetzen.
REGER führt die ursprüngliche Technologie seitdem unter eigener Marke konsequent weiter.
Mit dem QuattroJet brachte REGER eine innovative Vier-Düsen-Technologie auf den Markt. Das neuartige Düsenkonzept wurde entwickelt, um die Verteilung des therapeutischen Aerosols innerhalb der Bauchhöhle weiter zu optimieren.
Die REGER-Verneblungstechnologie erhielt die MDR-Zertifizierung als Medizinprodukt der Klasse IIb mit spezifischer Zweckbestimmung für die PIPAC-Therapie.
Zuvor war die Technologie als Medizinprodukt der Klasse IIa für die Verneblung von Flüssigkeiten zertifiziert. Mit der neuen Zulassung wurde die spezifische Anwendung im Rahmen der PIPAC-Therapie regulatorisch abgebildet.
Mit dem NebCore System entwickelte REGER die PIPAC-Technologie zu einer integrierten Komplettlösung weiter. Das System verbindet Vernebler, einen speziell abgestimmten Hochdruckinjektor und das erforderliche Zubehör in einem ganzheitlichen Konzept.
Der NebCore Injector gewährleistet einen konstanten Druck und ermöglicht dadurch reproduzierbare Bedingungen sowie eine zuverlässige Performance während der PIPAC-Anwendung.
Ergänzt wird das System durch sicherheitsrelevante Komponenten wie das Camera Drape zum Schutz des Kamerasystems und den Smoke Evacuation Filter zur kontrollierten Absaugung und Filtration verbleibender Aerosole.
Gemeinsam mit dem Deutschen PIPAC-Zentrum bietet REGER zudem ein umfassendes Service- und Implementierungskonzept an. Die Verbindung medizinischer und technischer Expertise unterstützt Kliniken bei der sicheren und strukturierten Einführung der PIPAC-Therapie.
Teilnehmende und Referenten des ersten PIPAC-Workshops von REGER und dem Deutschen PIPAC-Zentrum in Herne.
Gemeinsam mit dem Deutschen PIPAC-Zentrum veranstaltete REGER in Herne den ersten PIPAC-Workshop. Mehr als 30 Ärzte wurden am klinischen Ursprungsort der PIPAC-Technologie praxisnah geschult.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Zieren umfasste das Programm theoretische Vorträge, Hands-on-Trainings sowie drei live übertragene PIPAC-Eingriffe mit direkter Hospitationsmöglichkeit.
Seit den ersten Entwicklungen wurde die PIPAC-Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile wurden weltweit mehr als 20.000 PIPAC-Anwendungen mit der von REGER entwickelten und hergestellten Verneblungstechnologie durchgeführt.
Von der ersten mechanischen Hochdruck-Verneblungsdüse bis zum integrierten NebCore System steht REGER seit Beginn für die technische Entwicklung, Herstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung der PIPAC-Technologie.
Der Maßstab in der PIPAC-Entwicklung
REGER steht wie kein anderer Name für Fortschritt in der PIPAC-Technologie. Umfangreiche Studienlagen bestätigen den klinischen Wert des Verfahrens und spiegeln die intensive Entwicklungsarbeit wider. Mit tiefem Prozessverständnis und kontinuierlicher Innovation behauptet REGER seine Position als führender Entwickler und Impulsgeber im Bereich PIPAC.
Warum REGER-Systeme?
Unsere Technologie unterstützt die sichere, reproduzierbare und effiziente Durchführung der PIPAC-Therapie:
- MDR-konforme Medizinprodukte (Klasse IIb)
- Robuster Aufbau und zuverlässige Komponenten
- Optimierte Aerosolcharakteristik
- Technologiekompetenz aus Deutschland
- Technische Begleitung und Schulung verfügbar
Für Händler & Vertriebspartner von Medizintechnik
REGER bietet Vertriebspartnern ein wachsendes Marktsegment mit technologisch ausgereiften, klinisch etablierten Produkten. Unsere PIPAC-Systeme stehen für zertifizierte Sicherheit, belastbare Lieferketten und hochwertige medizinische Dokumentation.
Für medizinisches Fachpersonal und Kliniken
Erfahren Sie mehr über die Technologie, erfahrene Anwenderberichte, Workflowintegration, Schulungsmöglichkeiten und technische Details zu Nebulisierern und Zubehör.
Für Patient:innen und Angehörige
Die PIPAC-Therapie wird ausschließlich in spezialisierten Zentren durchgeführt. Hier finden Sie Orientierung und Informationen zum deutschen PIPAC-Zentrum.
Ihr Ansprechpartner rund um das REGER System
Für Fragen zu Produkten, technischen Details oder zur Integration in Ihre Klinikprozesse stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
E-Mail: info@reger-med.de
Telefon: +49 (0) 741 – 270698 – 0






